Bald ist es soweit und unsere hauseigenen Weihnachtskarten machen sich auf den Weg zu ihren Empfängern. Wie jedes Jahr war das Ziel: Einzigartig und Kreativ! 

Zu Beginn ist es, wie bei jedem anderen Projekt, wichtig, sich Gedanken über mögliche Designs zu überlegen und ein Brainstorming durchzuführen. Hierbei war es besonders schwer das Ziel der letztjährigen Karten zu übertreffen, welche sehr überzeugte. Nach langer Überlegung und vielen Ideen kamen wir schließlich zum endgültigen Design. 

Aussehen

„Back to normal“ der Leitspruch der Karte kann glaube ich jeder verstehen. Wie schön wäre es, wenn endlich wieder alles normal wie vor Corona wäre. Um diesen Wunsch zu verdeutlichen steht das „Back to“ rückwärts, welches aufgrund der Prägung richtig herum zu lesen ist, wenn wir die Karte öffnen. Das verursacht natürlich wiederum, dass das „normal“ falsch herum, bei öffnen der Karte, steht. Ebenfalls auf der Titelseite zu sehen ist ein Vogel – der Spatz. Somit erhält unsere Weihnachtskarte eine reduzierte Außenform mit einem Storytelling dahinter.

Warum ein Spatz?

Das ist ganz einfach: Er ist genau wie der Mensch ein sehr geselliges und soziales Lebewesen. So speist er meist immer in geselliger Runde, wie wir Menschen es auch gerne tun. Um so weiter man sucht umso mehr „ähnelt“ der Spatz dem Menschen, vor allem wenn es um die Gesellschaft geht. Da genau das der Punkt ist, der uns gerade so fehlt, ist er der ideale Botschafter dafür. Kleiner Fun Fact: Er kann sich recht gewandt bewegen und kopfüber um einen dünnen Zweig schwingen, ohne dabei die Füße zu lösen. 

Besonderes Material

Um unsere Karte noch spezieller und individueller zu gestalten ist das Papier zu 100% aus Hanf gearbeitet. Außerdem ist die Schrift auf der Vorderseite in einer 3D Prägung, also einer sehr starken Blindprägung. Diese soll besonders die Aufmerksamkeit erregen und das geschriebene springt einem quasi direkt ins Auge. Durch die Prägung ist keine Farbe notwendig und wir haben einen weiteren großen nachhaltigen Effekt. Das Einlegeblatt mit einem kurzen Infotext sowie einem Dankeschön ist auf transparenten Papier gedruckt, um eine filigrane Wirkung zu erzeugen. Da die Weihnachtskarte sehr schlicht gehalten wurde bekommt sie einen orangenen Umschlag in unserer CI-Farbe. Auf diesem wird auf der Rückseite Tellit eingestempelt. Ebenfalls auf der Rückseite des Umschlags ist ein Aufkleber mit dem Spatz und der Aufschrift „Frohe Weihnachten“, dieser wurde ebenfalls aus einem besonderen Papier hergestellt, und zwar aus 100% Zuckerrohrfasern.

Jetzt beginnt der größte Arbeitsteil. Jede Karte muss einzeln gefalten und das Einlegeblatt eingelegt werden. Danach muss jeder Umschlag gestempelt und ein Aufkleber angebracht werden. Dies hört sich nach kurzer schnell getaner Arbeit an doch benötigt es Stunden. Wenn alles fertig ist, werden die Adressen der Kunden aufgeklebt und es wird beachtet, dass niemand vergessen oder eine falsche Adresse aufgeklebt wird. Ist das geschafft geht es für die Briefe in die Post und auf den Weg zu ihren neuen Besitzern.

Fazit

Die „Herstellung“ eigener Weihnachtskarten ist jedes Jahr eine große und vor allem aufregende Arbeit, die nicht unterschätzt werden sollte. Das ganze ist sehr zeitaufwendig und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Gerade die richtige Idee zu finden ist ein anspruchsvoller, kreativer Prozess. Doch es ist auch in diesem Jahr wieder ein perfektes, ansprechenden und kreatives Ergebnis erzielt worden, worüber wir uns alle sehr freuen.

Eure Praktikantin Sofie