Diese Woche habe ich mich mit einem wichtigen Teil der Printproduktion auseinandergesetzt. Die Druckveredelung. Doch was gibt es für Möglichkeiten und welche Verfahren können genutzt werden?

Zuerst doch einmal grundsätzlich. Was ist eine Papierveredelung? Das ist eine Veränderung der Oberfläche eines Blattes, durch die das Papier entweder einen bestimmten Glanz, eine Struktur oder Effekte, die es in der  ursprünglichen/unbearbeiteten Form nicht besitzt, erhält. Drei dieser besonderen Veränderungen möchte ich euch vorstellen.

Verschiedene Arten der Veredelung

Zu Beginn die Heißfolienprägung. Bei dieser Form wird eine Folie mithilfe von Hitze auf das Blatt gepresst. Diese erkennt man später an dem Glanz, für welchen die Folie sorgt. Doch nicht nur sichtbar ist die Prägung, auch ist sie klar spürbar und verleiht eine gewisse Haptik, die sich auch mit verschlossenen Augen spüren lässt. Somit kann zum Beispiel in einem Schriftzug oder auch in einem Logo etwas speziell hervorgehoben und zur Schau gestellt werden.

Bei der Blindprägung lässt sich, wie der Name schon sagt, die Prägung blind erfühlen. Das heißt, dass hier mithilfe eines Prägestempels das gewünschte hervorgehoben oder vertieft wird. Hierbei benötigen wir nicht viel, denn dieses Druckverfahren benötigt nicht einmal Farbe, da eine weiße Prägung selbst auf einem weißen Papier sehr gut sichtbar ist. Das geprägte lässt sich ebenfalls auf der anderen Seite des Papieres sehr gut erkennen, jedoch natürlich in die entgegengesetzte Richtung. Somit können wir aus jeder Geschenkkarte oder ähnlichen eine Besonderheit machen und sie individuell gestalten. Hier sind der Fantasie und Kreativität keine Grenze gesetzt. 

Zuletzt möchte ich noch ein bereits traditionelles Hochdruckverfahren vorstellen. Der Letterpress. Er ist bereits sehr bekannt und trotzdem etwas besonderes, da auch hier das Ergebnis spürbar ist. Beim Letterpress werden, wie wieder zu erahnen, die Buchstaben in das Papier gepresst. Um das Jahr 1450 erfand Johannes Gutenberg den Letterpress, welcher noch immer bis heute verwendet wird. Somit ist es eine wohltuende Abwechslung zum perfektem Flachdruck und bieten uns wieder einen großen Raum an Kreativität. So wurde dieses Verfahren als Beispiel von Tellit bei den KräuterMix Visitenkarten zusammen mit einem einem UV-Lack verwendet.

Natürlich gibt es noch viele weitere tolle Veredelungen, die etwas Besonderes und Einzigartiges aus unseren Drucken machen. Doch bereits mit diesem Beispielen fällt sofort auf, dass immer eine gewisse Haptik zu den Papierveredelungen gehört, denn wenn wir den Unterschied nicht nur sehen sondern auch spüren können, bleibt uns das Resultat im Kopf und wird nicht wieder so leicht wieder vergessen.

Fazit:

Auch hier gibt es wieder zahlreiche tolle Möglichkeiten, welche die Entscheidung schwerfallen lässt. Dennoch wird genau so etwas Besonderes aus unseren Produkten und macht sie ansprechender für die Kunden. Denn Individualität ist das, was besonders wichtig in der heutigen Zeit für die Firmenidentität ist und noch Authentizität verkörpert.