Sieben Monaten hat sich der Fotograf Stefan Enders auf eine Reise durch Europa begeben. Aber nicht etwa zu den Metropolen, Berlin, Paris und Rom, sondern zu den Außengrenzen der EU wo sich nur wenige Touristen hin verirren. 31 000 Kilometer legte er entlang der Grenzen 15 europäischer Staaten zurück, von Schottland über Portugal bis zum äußersten Nordosten Skandinaviens. Eine Hommage an die Menschen Europas.

Mehr als 2oo Menschen hat Enders auf seiner Reise porträtiert. In seinen intensiven schwarz-weiß Aufnahmen zollt er allen Menschen vor seiner Linse denselben Respekt. Egal ob Kohlearbeiter, Rentner, Soldat oder Sozialarbeiterin. Alle erscheinen im gleichen Licht und mit festem Blick in die Kamera. Zusätzlich entstanden zahlreiche Momentaufnahmen in Farbe. Alles zusammen gefasst in einem Bildband.

Nachdem sein Projekt in Ausstellungen in Mainz und Berlin gezeigt wurde, kommt die Ausstellung nun nach Frankfurt. Im Museum für Kommunikation Frankfurt kann man seine Bilder noch bis zum 10. März 2019 auf sich wirken lassen.

Bildquelle: www.tagesschau.de, www.stefanenders.de